Strandhotel mit Villa

Seit 83 Jahren exestierte hier eine Gelegenheit zum Baden, Schwimmen, Kahnfahrten, Sonnen und Angeln. Der Grund der Schließung: Dem Besitzer machte die Bürokratie zunehmend Probleme. Bei jeder Neuverpachtung müssten neue Konzessionsanträge gestellt werden, würden hohe Investitionen gefordert und daher schließt  man einen Verkauf des Anwesens, das seit mehr als 80 Jahren im Familienbesitz ist, nicht mehr aus.

1928 hatte Konrad Oemmelen senior am Poelvennsee eineTrinkhalle eröffnet. Das war der Auftakt für den Fremdenverkehr. Seitdem gibt es den Slogan „Seenstadt“. Der Ausflugsverkehr nahm sprunghaft zu. Vor allem aus Venlo und dem Ruhrgebiet kamen „Sommerfrischler“.

Vor 78 Jahren eröffnete der Fischer Konrad Oemmelen das erste kleine „Fischerheim“, ein Restaurant mit Gesellschaftsraum und Kassenhäuschen für die Badeanstalt. Ein Kahnverleih kam hinzu. In den Jahren 1950 bis 1954 wurde ein Hotel-Restaurant aus Stein gebaut. Eröffnung war im Oktober 1954.

Gründer Konrad Oemmelen senior starb in den 50er Jahren. Seine Frau Anna führte das Geschäft viele Jahre. Das übernahm Sohn Konrad Oemmelen in den 70er Jahren. Er bemühte sich bisher mit Erfolg um den Erhalt des Angebots, das sein Vater gründete: Kahnverleih, Badeanstalt und Restaurant. Der 24,5 Hektar große Poelvenn ist der einzige Nette-See, an dem all dies noch alles möglich war.

Konrad „Konny“ Oemmelen freute sich über viele Stammgäste, die im Sommer aus Duisburg, Mülheim, Venlo und natürlich aus den Nettetaler Stadtteilen kamen. Die Gäste, oft Familien, schätzten die ruhige, familiäre Atmosphäre.

2011 war dann endgültig Schluß!

Quelle: WZ

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